04.06.2017 Wanderung Aachtopf/Aachquelle

Albverein wandert im Hegau zum Aachtopf

Trotz nicht gerade erfreulicher Wettervorhersage für diesen Pfingstsonntag hatte sich eine 12-köpfige Wandergruppe aus Dotternhausen auf den Weg ins Hegau aufgemacht. Wanderführer Franz Rebstock hatte eine herrliche Rundwanderung rund um den Aachtopf organisiert. Auf der Hinfahrt wurden die Wanderer noch von Regenschauern begleitet. Am Zielort Eigeltingen angekommen, erwartete die Wanderer schönstes, fast hochsommerliches Wanderwetter. Auf herrlichen Waldwanderwegen ging’s zunächst leicht bergan, durch lichten Laubwald, dessen hohe Luftfeuchtigkeit und die hohen Temperaturen den Wanderern schon erste Schweißperlen auf die Stirn trieben.

Eine Rast hoch über der Aachquelle belohnte die Wanderer mit einer grandiosen Aussicht auf die Aach. Beim Aachtopf handelt es sich um die wasserreichste Karstquelle Deutschlands. Die durchschnittliche Schüttung beträgt rund 8.590 Liter pro Sekunde. Diese kann jedoch bis zu einer Schüttung von 24.000 Litern pro Sekunde anwachsen. Das Wasser dieser Karstquelle stammt hauptsächlich aus der zwischen Immendingen, Möhringen und bei Fridingen versickernden Donau. Schon im Mittelalter wurde die Wasserkraft zum Betreiben von Mühlen benutzt. Durch die Begradigung 1935/1936 wurde die Wasserkraft einem Elektrizitätswerk zugeführt.

Am Aachtopf wurde ausgiebig Mittagsrast gemacht. Dieses herrliche grüne Idyll, welches mit Strömungen und Strudeln anschaulich zeigt, welche Kraft Wasser entwickeln kann, lud geradezu ein, sich bei Kaffee und Kuchen, herrlichen Eiskreationen oder einem deftigen Vesper ausgiebig zu erholen und Kraft zu tanken für die letzte Etappe der insgesamt 14 km langen Wanderung. Mit einer abschließenden Einkehr im Gasthaus Hirsch in Dotternhausen ließ man den wundervollen Wandertag ausklingen. Die Teilnehmer bedankten sich bei Franz Rebstock für die sehr gute Vorbereitung und Durchführung dieser Wanderung.

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