Die Plettenberghütte

Das alte Schafhaus wurde 1957 von der Firma Portlandzementwerk Rudolf Rohrbach KG wegen Erweiterung des Steinbruchs auf dem Plettenberg abgebrochen. Die Firma Rohrbach  hatte von der Gemeinde den Auftrag bekommen, ein neues Schafhaus im gleichen Baustil und in etwa derselben Größe und Ausstattung an dieser Stelle, wo es jetzt steht, zu bauen. Auch sollte ein offener Unterstand für vorbeiziehende Wanderer und auf dem Berg arbeitende Bauern eingebaut werden, eben an einem Platz, wo später keine Steinbrucherweiterung mehr stattfindet.
1964 wurde von der Ortsgruppe an die Gemeinde der Antrag gestellt, den bisherigen offenen Unterstand und den darüber liegenden Raum als Aufenthaltsort ausbauen zu dürfen. Sie soll im Sinne des Albvereins genützt werden. 1966 genehmigte die Gemeinde den Ausbau. Josef Wochner als unermüdlicher Organisator hatte zusammen mit einigen Helfern einen Winter lang alle Hände voll zu tun, um die Maurer-, Gipser-, Maler- und Schreinerarbeiten zu erledigen. Am 21. Mai 1967 erfolgte die Einweihung mit einem Fest. Gregor Götz als Gauobmann und Vertreter des Hauptvereins beglückwünschten die Ortsgruppe Dotternhausen zu diesen in Eigenleistung erbauten Räumen. Vertrauensmann Karl Federolf freute sich ebenso wie alle Anwesenden über die gelungene Arbeit. Die Hütte soll der Ortsgruppe mit ihrer Jugend für allerlei Veranstaltungen und Zusammenkünften zur Förderung des Heimatgedankens, der Brauchtumspflege dienen, vor allem aber den Wanderern als Einkehrstätte zum gemütlichen Beisammensein.
Nach anfänglicher Bewirtung vom Frühjahr bis in den Spätherbst an Sonntagen durch Vereinsmitglieder wurde später die Hütte auch im Winter geöffnet. Für den Anfang reichte der Platz, aber die Besucher wurden schnell mehr, so dass die Räume bald zu eng wurden. Man beschloss und begann eine Erweiterung mit sanitären Anlagen im Jahr 1979; im Jahr 1981 war die Renovierung und Erweiterung der Hütte dann abgeschlossen. Seither wurden hauptsächlich im sanitären Bereich weitere Arbeiten getätigt, so z.B. durch Einbau einer Zisterne für die Spülklosetts. Im rustikal eingerichteten Hauptraum mit Kachelofen haben über dreißig Personen Platz, im darüber liegenden Dachgeschoss finden sich noch einmal etwa zwanzig weitere Plätze.
Nach 44 Jahren der wechselnden Bewirtung (anfangs Vereinsmitglieder, folgend einige Verpachtungen und dann wieder wechselnde Teams aus den Reihen der Vereinsmitglieder) haben wir seit September 2011 ein neues Konzept umgesetzt, d.h. die Plettenberghütte ist von der Gemeinde (Eigentümerin) an die Albvereins-Ortsgruppe verpachtet und von dieser wiederum an eine/n Pächter/in unterverpachtet. Diese Konzeption hat sich bisher gut bewährt und kann im Sinne der Ortsgruppe und der Gemeinde gelebt und weitergeführt werden. Die Ortsgruppe sowie Pächter/in sind weiterhin zuständig für Betrieb, Nutzung und Pflege der Plettenberghütte einschließlich des umgebenden Geländes samt dem benachbarten Grill- und Spielplatz.

     Hütte Sommer1Hütte Sommer2Hütte Winter

     Spielplatz Sommer1Spielplatz Sommer2Spielplatz Winter

Weitere Infos erhalten Sie über die Homepage der Plettenberghütte:
http://www.plettenberghuette.com/