04.09.2011 Neuverpachtung Plettenberghütte, Einweihungsfestle

Obwohl Petrus in der Nacht zum Sonntag noch seine Schleusen öffnete, zeigte sich der Wettergott im Laufe des Tages von seiner besten Seite.

Bei teilweise blauem Himmel und Sonnenschein ließen es sich eine große Schar Wanderer und Ausflügler aus nah und fern nicht nehmen und folgten der Einladung der neuen Hüttenpächterin Kathrin Schäfer zum Einweihungsfestle anlässlich der Neuverpachtung der Plettenberghütte Sie wurden mit Sekt, selbst gebackenem Hefezopf und einem Snack willkommen geheißen. 

Im Namen der Ortsgruppe Dotternhausen beglückwünschte Schriftführerin Ilse Ringwald die neue Pächterin zu ihrem Schritt in die Selbständigkeit. Die alte Dame „Plettenberghütte“ habe 44 bewegte Jahre hinter sich, in denen sie viele Wanderer zu Einkehr und Aufenthalt einlud, so Ringwald. Aus einfachsten Anfängen habe sie sich zu einem schmucken und sehr beliebten Wanderheim entwickelt. Mit moderaten Bau- und Veränderungsmaßnahmen schuf man in den letzten Jahren einen Komfort, wie er in unserer Zeit einfach gefordert werde, ohne jedoch den ganz eigenen Charme und Charakter „unserer“ Hütte zu verändern. Abschließend wünschte sie der neuen Pächterin einen „zauberhaften Anfang“ und wie Demokrit schon sagte: „Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende“ – und genau dieses Glück wünschen die Albvereinsverantwortlichen ihr in ihrer neuen Wirkungsstätte. 

Anschließend ergriff Dotternhausens Bürgermeisterin Monique Adrian das Wort und beglückwünschte die neue Pächterin zu ihrem mutigen Schritt in die Selbständigkeit. Sie wünsche ihr viel Erfolg beim Aufgehen ihrer neuen Ideen und überreichte ihr einen Ammoniten als Glücksbringer im Namen der Gemeinde. 

Danach begrüßte die neue Hüttenpächterin Kathrin Schäfer die zahlreich gekommenen Wanderer und Gäste sehr herzlich. Schon als Kind sei sie mit der Plettenberghütte verbunden gewesen, jedoch habe sie sich nicht träumen lassen, dass die Plettenberghütte einmal zu einem zentralen Punkt für sie werde. Mit Freude werde sie die lange Tradition dieser Hütte weiterführen und dazu beitragen, dass Menschen gesellige Stunden auf dem Berg erleben können, so Kathrin Schäfer. Ebenfalls beabsichtige sie, mit neuen Ideen neue Zielgruppen für die Schönheit der herrlichen Albhochfläche zu begeistern. Ihr persönlicher Dank galt vor allem vielen tollen Menschen, die sie in diesem Schritt bestärkt haben, aber auch allen fleißigen Helfern, die sie in den letzten Wochen mit großem Einsatz unterstützt hatten. 

Für das musikalische Flair sorgten die Musiker Uli Ott (Gitarre) und Günter Schäfer (steirische Harmonika). 

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