11.10.2015 Wanderausfahrt „Wasser und Wein“ ins Stromberggebiet

Ein goldener Oktober-Wandertag kündigte sich an – und die Teilnehmer sollten nicht enttäuscht werden. Die Ortsgruppe Dotternhausen hatte eingeladen zur Kooperationsausfahrt ins Stromberggebiet und viele Teilnehmer aus Dotternhausen, Hausen a.T. und Schömberg ließen sich zunächst im komfortablen Bus durch die Lande chauffieren.
Schon während der Fahrt unterhielt Wanderführer Willfried Burger, früherer Dotternhausener Arzt, die Wanderfreunde mit Anekdoten und witzigen Sprüchen zum Thema „Wein“. Angekommen in Hohenhaslach erfuhr man bei einer „Wasserverkostung“ welch‘ altes, um nicht zu sagen uraltes Wasser in die Ensinger Sprudelflaschen abgefüllt wird – 1000 und sage und schreibe 20000 Jahre alt ist das Wasser, das in aufwendigem Verfahren gewonnen und entweder in der Gourmet- oder in der Sport-Version an den Endverbraucher verkauft wird. Hochinteressant – man durfte ausgiebig kosten und zu diesem Zeitpunkt auch das mitgebrachte Vesper genießen. Die morgendlichen Nebelschwaden waren verschwunden, die kurze Rast tat gut und man machte sich auf zur Kellerführung und Weinverkostung ins Panorama-Weingut Baumgärtner.
Herrlich gelegen, mit phantastischem Ausblick in die gepflegten Weinberge macht dieses Weingut seinem Namen alle Ehre. Charmant und mit viel Fachwissen gewährte das Ehepaar Baumgärtner Einblicke in die Welt des Weinbaus. Bei der Weinprobe in noblem Ambiente verkostete man vom Prosecco Rosé über einen feinherben Lemberger bis zum Muskat-Trollinger mehrere feine Tröpfchen. Beschwingt setzte man sich wieder in Bewegung und erfuhr u.a. Kurioses zum Wein; z.B. dass im Geigersberg das sogenannte „Weinhähnchen“, eine Grillenart, deutlich und doch so fein geigt, dass gar ein ganzer Weinberg nach ihm benannt wurde. U.a. war man auch beeindruckt von einem Versuchsgarten mit allen denkbaren Rebsorten. Ganz überraschend war ein weiterer Tisch gedeckt mit einem Fässle frisch gepresstem Apfelsaft, den ein guter Freund von Willfried Burger zur Verfügung stellte. Auf dem Eselsburgweg erreichte man dann die Eselsburg und die Beilreinhütte, die vom Schwäbischen Albverein Ensingen betrieben wird. Dort wurden wir – wie könnte es anders sein – wieder mit Wein verwöhnt, aber auch mit einem schmackhaften Essen, das man sich gerne schmecken ließ.
Auf dem Rückweg zauberte ein herrlicher Sonnenuntergang alle Gelb- und Orangetöne an den abendlichen Himmel und man verabschiedete sich von diesem gesegneten Ländle. Das Dankeschön, das die Vorsitzende der Ortsgruppe Dotternhausen, Ilse Ringwald, an Willfried Burger aussprach, kam aus vollem Herzen und der Beifall spiegelte die Begeisterung für diese besondere Wanderausfahrt wider.

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