16.09.2012 Wanderausfahrt nach Maulbronn

Wanderspaß auf Schritt und Tritt im Kraichgau

Schon früh morgens ging es von Rottweil mit dem Zug durchs schöne Neckartal zur Endstation Maulbronn-West.
Hier schnürte die Wandergruppe bei schönstem Wanderwetter die Schuhe und wanderte durch mächtige Buchenwälder bis zu den Eppinger Linien, die Ende des 17. Jahrhunderts als Verteidigungswall diente, denn hier wurde das dahinterliegende Land gegen die unter Ludwig XIV nach Osten drängenden Franzosen verteidigt.
Die Wanderwege führten weiter zum landschaftlich reizvoll gelegenen Aalkistensee und zum Roßweiher. Der kleine See südöstlich von Maulbronn verdankt seine Entstehung der Tätigkeit der Maulbronner Mönche, die ihn für ihre Fischzucht anlegten. Was Zisterziensermönche in der Abgeschiedenheit des Salzachtales schufen, ist einmalig und scheint für die Ewigkeit geschaffen – die schönste und vollständigste Klosteranlage nördlich der Alpen besitzt Modellcharakter – und führt noch heute plastisch vor Augen, wie sich das Leben der Zisterziensermönche einst abspielte.
Nach einer ausgiebigen Besichtigung und Erkundung der beeindruckenden Klosterstadt verblieb noch genügend Zeit, sich im Innenhof vor den sakralen Gebäuden und Fachwerkhäusern auf dem Kräuter- und Handwerksmarkt aufzuhalten, bevor sich die Wandergruppe auf idyllischen Weinwanderwegen wieder über den Elfingerhof zum Endpunkt nach Kleinvillars aufmachte. Dort ließen die Albvereinler den Wandertag in der Weinstube „Altes Rathaus“ bei gutem Essen und einem wohlverdienten Viertele ausklingen.
Der Dank für den eindrucksvollen und wunderschönen Wandertag galt den Wanderführern Aloysius Fisahn und seiner Frau Irmgard.

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