16.10.2016 Wanderung Donauversinkung – DonauWelle

DonauWelle kurios, mit Löchern im Boden!

Man muss ihn einfach mögen: Den „Goldenen Oktober“ – vor allem wenn man ihn an einem Wandertag so erleben darf, wie dieser Tage die OG Dotternhausen bei ihrer Wanderung zur Donauversinkung bei Immendingen.
Hier handelt es sich um einen der Top-Rundwanderwege mit garantierter Premiumqualität zwischen Karstgebirge der Alb und Vulkanismus der Hegauberge. Versinkung deshalb, weil das Wasser sich nicht im Erdreich verteilt (versickert), sondern in unterirdischen Hohlräumen abfließt.
Zwar wurde die 21köpfige Wanderschar am Startplatz noch von dichtem Nebel empfangen – die Oktober-Sonne war jedoch schon zu erkennen und setzte sich auch rasch durch. Geologische Sensationen und außergewöhnliche Naturschauspiele ließen die Teilnehmer immer wieder staunen: Das Donauwasser versinkt wirklich vor den Augen der Wanderer und fließt durch Schluckspalten unterirdisch in die Nordsee und nur an zwei Dritteln des Jahres – und auch dann nur teilweise – ins Schwarze Meer! Wer hätt’s gedacht?
Ein sonniges Plätzle lud zu ausgiebiger Mittagsrast aus dem Rucksack ein – Genuss pur!
Im zweiten Teil der Wanderung taten sich immer wieder Erdlöcher auf – kleinere und größere – und plötzlich stand man vor einem eindrucksvollen Kratersee mitten im Wald. Eine phantastische Fernsicht ließ Ausblicke auf’s Hochgebirge zu, u.a. auf den Säntis. Es bewahrheitete sich wieder einmal, dass das Betrachten fremder Landschaften eine besondere Art der Erholung darstellt. Diese Tour am Übergang zweier Landschaftsräume mit ihren faszinierenden Naturschauspielen gehört unbedingt dazu.
Nach ca. 15 km Wanderweg trat man die Heimfahrt an und ließ diesen herrlichen Herbstwandertag bei einem schmackhaften Abendessen ausklingen.
Der Dank für die Vorbereitung und Durchführung dieser abwechslungsreichen und eindrucksvollen Wanderung ging an Wanderführer Wolfgang Schwenk.

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