17.-18.06.2016 Nachtwanderung zum Dreifaltigkeitsberg

Nachtwanderung zum Dreifaltigkeitsberg am 17./18. Juni 2016
– Wenn süß das Mondlicht auf den Hügeln schläft …

Ein wunderschöner Film- und Musiktitel, der die zauberhafte Stimmung wiedergab, den die 15 Teilnehmer auf ihrer Nachtwanderung erleben durften. Im Rahmen einer Kooperationswanderung der Ortsgruppe Hausen a.T. wurde diese Idee zu einem ganz besonderen Erlebnis, trotz der Herausforderung, die Wegstrecke, Höhenmeter und Wanderzeit jedem Teilnehmer abverlangten. Zu nachtschlafender Zeit traf man sich um 22:45 Uhr am Rathaus Hausen a.T. und nahm die Wanderung auf den Dreifaltigkeitsberg im wahrsten Sinne des Wortes „in Angriff“. In sehr flottem Tempo ging’s über Ratshausen hinauf nach Deilingen – auf geteertem und geschottertem Wanderweg – immer in Begleitung vom Mond, der auf freier Strecke für die erforderliche Sicht sorgte. Bei einer kurzen Rast machte Wanderführer Heinrich Schewe auf den klaren Sternenhimmel aufmerksam, u.a. mit Kassiopeia und – unübersehbar – unserem Begleiter, dem Mond; er hatte sich zu diesem Zeitpunkt einen fast regenbogenfarbigen Hof zugelegt – faszinierend schön! Aber rasch hieß es wieder „Weiter geht’s“! Über’s Klippeneck erreichte man die Gemarkung Denkingen, im dortigen Käpelle „Zu den 14 Nothelfern“ legte man eine längere, wohlverdiente Pause ein. Die hervorragende Planung sah für alle 15 Teilnehmer einen Sitzplatz vor; das tat so gut! – und die Heiligen blickten wohlwollend auf die tapfere Wanderschar, die sich diese Rast redlich verdient hatte.

Die Natur und die Dörfer einmal so still zu erleben, hatte einen Reiz, den nur eine Nachtwanderung bietet. Man konnte es sich leisten, das Tempo nun ein wenig zurückzunehmen, denn bis dahin war man mehr als gut in der Zeit. Ein weiterer Anstieg forderte noch einmal alle Kraft und Durchhaltevermögen – und dann hatte man ihn erreicht: den Dreifaltigkeitsberg und zwar genau zum Zeitpunkt des Sonnenaufgangs um 5:20 Uhr! Fast andächtig genoss man das Schauspiel, vor allem auch deshalb, weil man sie in den letzten 4 Wochen sehr vermisst hatte. An diesem Samstagmorgen gab sie sich alle Mühe, die Wanderer von ihrer Strahlkraft zu überzeugen. Im Wirtshaus auf dem Dreifaltigkeitsberg erwartete die Gruppe dann ein herrliches Frühstück – mit allem was das Herz begehrt! Man ließ die Strecke nochmals Revue passieren und freute sich über die vollbrachte Leistung, wobei sie noch nicht ganz vergessen waren: die 23 km Wegstrecke, 620 Höhenmeter, 380 Meter abwärts und insgesamt flotte 6 Stunden Wanderzeit!

Ein herzliches Dankeschön ging an Wanderführer Heinrich Schewe, der diese Wanderung sehr gut vorbereitet und durchgeführt hatte. Man verabschiedete sich und steuerte die jeweiligen Heimatorte an – natürlich per Pkw – mit dem Versprechen, sich auch nächstes Jahr wieder zu einer Nachtwanderung zu treffen.

Hier einige Bilder