18.01.2014 z’Liachtgang in Dotternhausen

Einen alten Brauch pflegten die Dotternhausener Albvereinler zusammen mit ihren Nachbarn aus dem Oberen Schlichemtal. Die OG Dotternhausen war dieses Jahr Gastgeber dieser alten Tradition – dem sogenannten „z’Liachtgang“. Seit 37 Jahren pflegen die vier Albvereins-Ortsgruppen Dotternhausen, Hausen a.T., Ratshausen und Schömberg abwechselnd diesen Brauch und verbringen ein paar schöne harmonische Stunden miteinander.
In diesem Jahr traf man sich im Sportheim Dotternhausen zu einem stimmungsvollen und abwechslungsreichen Abend mit Musik, Gesang und Sketcheinlagen.
Vertrauensmann Günter Schäfer hieß zu Beginn die zahlreich gekommenen Gäste willkommen und kündigte ein zwangsloses Programm an – und er hatte nicht zu viel versprochen. Der Abend wurde zu einem wahrhaft „Bunten Abend.“
Zu Beginn stimmte Günter Schäfer mit seiner steirischen Harmonika die Albvereinler musikalisch ein und animierte die Gäste zum Schunkeln und Mitsingen.
Das Dotternhausener Gesangstrio (Günter Schäfer, Josef Schneider, Robert Eppler) unterhielt die Besucher bestens mit einigen Gesangsvorträgen – wie „Das Lied der Berge“, „Leb wohl Jasmina“, „Jeder Tag bringt neue Hoffnung“ und einigen „Lompaliedle.“
Der gespielte Sketch „D‘r Wanderparkplatz“ mit Günter Schäfer und Ilse Ringwald fand großen Anklang; dieser Sketch stammt von Heimatdichter Hans Jetter aus Ostdorf aus dem Jahr 1971.
Als keine Unbekannte aus der Dotternhausener Theaterszene zog nochmals Ilse Ringwald das Publikum mit dem Vortrag s’ Päckle aus Amerika“ in ihren Bann und auch Berthold Schuss trug mit seinen Witzvorträgen ebenfalls zur humorvollen Unterhaltung bei.
Mit dem Liedvortrag „I muas a Motorrädle hau“ sorgte Elmar Scherer ebenfalls für viel Gelächter.
Bis zu später Stunde sangen und schunkelten die „z’Liachtgänger“ noch bei Musik und saßen in gemütlicher Runde zusammen.

Hier die Bilder