19.07.2015 Wanderung „Rössleweg“ Stuttgart

Albverein Dotternhausen auf dem „Rössleweg“ in Stuttgart

Dunkle Gewitterwolken am Himmel verhießen zunächst nichts Gutes, als sich die Wandergruppe mit dem Zug in die Landeshauptstadt aufmachte. Angekommen am Ausgangspunkt U-Bahn-Haltestelle Geroksruhe hatten die Albvereinler den Wettergott aber wieder auf ihrer Seite – und das sollte für den Rest des Tages so bleiben.
Zunächst ließ man vom Aussichtspunkt Geroksruhe den imposanten Ausblick auf die Stadt auf sich wirken, begab sich dann auf den „Rössleweg“, der über ruhige, schattige Wanderwege völlig vergessen ließ, dass man sich in einer Großstadt befand.
Urplötzlich wurde man in Degerloch beim Überqueren der Weinsteige vom emsigen Stadtbetrieb wieder eingeholt und blickte dann am Santiago-de-Chile-Platz wieder auf das Häusermeer von Stuttgart.
Weiter gings auf dem Höhenweg vorbei am Dornhalden- und Waldfriedhof zum Heimgarten St. Josef, wo die Mittagsrast eingelegt wurde.
Der Abstieg hinunter nach Kaltental kann man als den wohl schönsten Teil der Wanderung bezeichnen. Die sogenannte „Schwälblesklinge“ bildet hier einen echten kleinen Canyon, der auch als einer der Frischluftkamine für die Stadt fungiert; die uralten Laubbäume fächeln frische Luft, spenden angenehmen Schatten und lassen befreit aufatmen.
Die bequeme U-Bahn brachte die Wandergruppe wieder zurück zum Hauptbahnhof. Es blieb noch etwas Zeit für den Mercedes-Turm mit Ausblick auf die Baustelle S21 oder man gönnte sich noch ein tolles Eis in der Königstraße. Mit dem Zug ging’s wieder zurück nach Hause und in der Pizzeria in Dotternhausen ließ man den erlebnisreichen Tag ausklingen.
Der Dank der Wanderer ging an die beiden Organisatoren Siegbert und Ilse Ringwald.

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