25.09.2016 3. Albvereinstag Cannstatter Wasen

Mit Zug und U-Bahn zum 3. Albvereinstag auf den Cannstatter Wasen 

Der Schwäbische Albverein hatte zum 3. Albvereinstag auf den Wasen eingeladen – ins nagelneue Festzelt von Klauss & Klauss – und Tausende kamen! Auch die Ortsgruppe Dotternhausen „machte sich auf den Weg“ – diesmal nicht zu Fuß, sondern mit Zug und U-Bahn und – wie sich’s gehört – schick und flott in Dirndl und Lederhose!
Bei schönstem Spätsommerwetter betrat man das Festgelände, bewunderte die prächtige Fruchtsäule, die wie jedes Jahr aufwändig und liebevoll gestaltet und geschmückt war. Dieses Symbol des Erntedanks, das an die harten und entbehrungsreichen Jahre der Cannstatter erinnert, ist immer wieder imposanter Blickfang am Eingang der Festwiese. Die erste Maß, das erste Radler, ein schmackhaftes schwäbisches Mittagessen und beste musikalische Unterhaltung durch die Partyband sorgten für sehr gute Stimmung unter den Albvereinlern.
Natürlich war auch der Festumzug ein Höhepunkt an diesem herrlichen Sonntag. Insgesamt zogen 92 Umzugsgruppen an den zahlreichen Zuschauern vorüber. Bunte Trachtengruppen, eine Gruppe in edlen Gewändern aus der Zeit der Könige und Kaiser, viele Musikkapellen – u.a. auch der Musikverein Gruol -, Spielmannszüge, Gastgruppen aus dem Ausland und natürlich die toll geschmückten Gespanne der Brauereien, die 2-, 4- und 6-spännig von pechschwarzen „Friesen“, Schimmeln und Fuchsen gezogen wurden – alle Rösser herausgeputzt und gepflegt – einfach herrlich anzusehen in ihrem klirrenden, funkelnden Geschirr! Auch die Schwäbisch-Hällischen Schweine waren in einer großen Gruppe wieder mit im Umzug dabei. Sie ruhen sich immer mal wieder unter einem schattigen Baum aus, tun sich gütlich an ein paar Grashalmen und dann geht’s wieder weiter. Ein sogenanntes „Rossbollakommando“ sorgt gegen Ende des Umzugs ganz dezent mit Schäufele und Besen dafür, dass die Hinterlassenschaften der Tiere fast unbemerkt eingesammelt und entsorgt werden.
Nicht vergessen darf man die Fahrgeschäfte, die nach wie vor ihre Faszination auf die Besucher ausüben. Die Dotternhausener Albvereinler genossen u.a. mehrere Runden mit dem Riesenrad und hatten so den „totalen Überblick“ über’s Festgeschehen. Auch so ein schöner Tag geht einmal zu Ende – mit dem Fazit: „Mir ganged näxschts Johr wieder!“

Hier zu den Bildern