Albverein wanderte im Schwenninger Moos
Mit dem Start ins Wanderjahr 2026 hatte man mit der Tour durchs Schwenninger Moos eine beeindruckende Landschaft ausgewählt. Zu Beginn war man gezwungen, jeden Schritt mit Bedacht zu setzen, denn die Wege waren überraschenderweise noch derart vereist, dass die mystische Landschaft buchstäblich die zweite Geige spielte. Die Gespräche verstummten manchmal – man war mit sich selbst beschäftigt – und doch konnte trotz Nebel und geringer Sicht ein Teil dieses 3 Quadratkilometer großen Naturschutzgebiets genossen werden. Der Holzbohlenweg, ein absolutes Highlight direkt am Wasser, ließ dann zeitweise eine flottere Gangart zu.
Wanderführer Jürgen Häring konnte sich an einen tagelangen Brand im Moor erinnern. Dieser konnte zunächst nicht gelöscht werden, da sich das Feuer immer weiter ausbreitete. Die Feuerwehr musste schließlich Löcher ins Moor stechen, nur so konnte der Brand eingedämmt werden. Interessant war auch die Geschichte mit dem Zollhäusle. Jedes Jahr am Schmotzigen wird der Schlagbaum, der Baden und Württemberg trennte, in Betrieb genommen. Und jeder „Grenzgänger“ muss einen Obolus entrichten, wenn er die Grenze passieren will. Das Geld wird einem wohltätigen Zweck gespendet.
Zwischendurch tat ein Wanderführer-Schnäpsle der Stimmung durchaus gut und nach 8 km Wanderstrecke freute man sich schließlich auf eine gemeinsame abschließende Einkehr – durchaus empfehlenswert – im Cafe/Restaurant Hildebrand im Zollhäusleweg.
Die Ortsgruppenvorsitzende Ilse Ringwald bedankte sich im Namen der Wandergruppe bei Wanderführer Jürgen Häring für diese eindrucksvolle Wanderung durchs Schwenninger Moos. Der allgemeine Tenor war, dass dieses Gebiet bei besserer Witterung ein weiteres Mal ein lohnendes Ziel zum Neckarursprung werden sollte.
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